Outlander - die Highland Saga - von Diana Gabaldon hat schon immer viele Besucher nach Schottland gelockt. Die neue TV Adaption der Bücher, die im Mai diesen Jahres auch ins deutsche Fernsehen kommt, hat jedoch den Rummel um Claire und Jamie in den letzten Monaten deutlich erhöht. Denn die Mischung aus Science Fiction, Historiendrama und Romanze hat nicht nur in den USA sondern auch in Deutschland viele Anhänger. Claire Randall, eine Krankenschwester im Zweiten Weltkrieg, wird auf einer ungewollten Zeitreise ins Jahr 1743 zurückversetzt. Hier verliebt sie sich in den Highlander Jamie und erlebt zahlreiche historische Ereignisse zur Zeit der Jakobitenaufstände. Claire, die vor ihrer Zeitreise mit ihrem Mann Frank die Flitterwochen bei Inverness verbrachte, steht schon bald zwischen zwei Männern und muss sich entscheiden: zwischen der Zukunft, in die sie gehört, und der Vergangenheit, in der sie lebt.
Viele der Schauplätze von Outlander wurden auf schottischem Boden gefilmt. So diente zum Beispiel Blackness Castle bei Edinburgh als Kulisse für das historische Fort William und das hübsche Städtchen Falkland in Fife als Drehort für das historische Inverness. Im Newtonmore Highland Museum kann die Highland-Siedlung besichtigt werden, in der die Behausungen der ersten Outlander-Episode gefilmt wurden. Wer auf diesen und anderen Film-Schauplätzen in Schottland wandeln möchte, kann mal einen Blick auf unsere neue Filmreise werfen: http://schottland-reise.com/reisen/filmreise-schottland/.
Montag, 23. März 2015
Mittwoch, 19. November 2014
Re-JIG – Müllsammeln auf der Whisky-Insel Islay
Die Atlantikinsel Islay, die vor allem bei Liebhabern der rauchigen,
torfigen Whiskies bekannt ist, hat nicht nur einige der besten
Whiskybrennereien, sondern auch einige der schönsten Strände Schottlands. Diese
paradiesischen Flecken sauber und unratfrei zu halten – das hat sich Re-JIG –
die Recycling Jura and Islay Group - zum Grundsatz gemacht. Die
inselansässige Charity organisiert Müll-und Recycling-Aktionen und konzentriert
sich auf drei Kernbereiche: die Reduzierung des Müllaufkommens, die Wiederverwendung
möglichst vieler Sachgegenstände und das Recyceln aller recycelbaren
Materialien auf Islay und Jura.
Umgesetzt wird dies durch die Betreibung von Secondhand-Geschäften, bei
denen gebrauchte Gegenstände wie Möbel, Kleidung und elektronische Geräte ein
neues zu Hause finden. Auch die Bereitstellung eines Abfallmanagements und
Müllabholservices für kommerzielle Unternehmen, sowie die Verbreitung von
Informationen zum Thema Recycling an die allgemeine Bevölkerung unterstützen
das Ziel, weniger Müll auf den Inseln zu produzieren.
Mit unseren diesjährigen gesammelten Spenden möchten wir Re-JIG
unterstützen. Unsere Spendengelder
werden für die Fortführung des Beach-Ranger-Programms genutzt. Momentan können
durch das Programm 1,5 Beach Ranger finanziert werden, die regelmäßige
Strandsäuberungen an insgesamt 32 Stränden und weiteren Küstenbereichen
durchführen. Im letzten Jahr wurden dabei 22 Tonnen Müll gesammelt. Auf diese
Weise können nicht nur die lokale Bevölkerung, sondern auch Touristen ein
schöneres Strandbild auf Islay und Jura genießen.
Wir finden das unterstützenswert und bedanken
uns bei unseren Gästen für die Spenden.
Weitere Informationen zur Charity: http://re-jigco.wix.com/re-jigco
Informationen zu unserem nachhaltigen Reisestil: http://schottland-reise.com/ueber-uns/nachhaltiges-reisen-schottland/
Montag, 27. Oktober 2014
Fotoreisen Schottland: Ein Plädoyer für die Nebensaison
Gestatten: Martin Ziaja. Ich bin freiberuflicher Fotograf und leite einige der Fotoreisen durch Schottland bei Wind & Cloud Travel. Endlich wurde mein Plädoyer für Fotoreisen ausserhalb der sommerlichen Hochsaison erhört! Aus fotografischer Sicht bieten nämlich gerade die anderen Jahreszeiten hervorragende und gänzlich unterschiedliche Fotomöglichkeiten!
Der Hauptgrund, warum ich für meine Fotoreisen den Herbst und das Frühjahr bevorzuge, ist die Lichtrichtung. Die Sonne steht selbst mittags nie sehr hoch am Himmel, wodurch die Landschaft wunderschön modelliert wird. Auch Sonnenauf- oder -untergänge finden zu "humanen" Zeiten statt, so dass man schon vor dem Abendessen noch sein Lieblingsmotiv bei tollem Abendlicht in Szene setzen kann. Das Gleiche gilt für Nachtaufnahmen - auch hier muss man nicht bis Mitternacht warten, bis man endlich loslegen kann... :-)
Ein weiteres Highlight sind die Farben. Besonders im Herbst erwartet uns ein Rausch von Gelb-, Rot- und Orangetönen, die an den Indian Summer in den USA erinnern! Der April ist zudem einer der trockensten und sonnigsten und daher lichtintensivsten Monate des Jahres.
Und dies alles kommt noch mit einem weiteren Bonus: Selbst an im Sommer stark frequentierten Orten, sieht man außerhalb der Hochsaison oft kaum eine Menschenseele. Und keine Midges, die Muecken, die gerade in der Hochsaison das Wandern und Fotografieren erschweren.
Der Hauptgrund, warum ich für meine Fotoreisen den Herbst und das Frühjahr bevorzuge, ist die Lichtrichtung. Die Sonne steht selbst mittags nie sehr hoch am Himmel, wodurch die Landschaft wunderschön modelliert wird. Auch Sonnenauf- oder -untergänge finden zu "humanen" Zeiten statt, so dass man schon vor dem Abendessen noch sein Lieblingsmotiv bei tollem Abendlicht in Szene setzen kann. Das Gleiche gilt für Nachtaufnahmen - auch hier muss man nicht bis Mitternacht warten, bis man endlich loslegen kann... :-)
Ein weiteres Highlight sind die Farben. Besonders im Herbst erwartet uns ein Rausch von Gelb-, Rot- und Orangetönen, die an den Indian Summer in den USA erinnern! Der April ist zudem einer der trockensten und sonnigsten und daher lichtintensivsten Monate des Jahres.
Und dies alles kommt noch mit einem weiteren Bonus: Selbst an im Sommer stark frequentierten Orten, sieht man außerhalb der Hochsaison oft kaum eine Menschenseele. Und keine Midges, die Muecken, die gerade in der Hochsaison das Wandern und Fotografieren erschweren.
Überzeugt? Dann sehen wir uns vielleicht im April oder Oktober 2015 in Schottland!
Montag, 14. Juli 2014
Ardnamurchan, Moidart und ein bisschen Isle of Mull
Eine Sommerreise durch Schottland
Als Geheimtipps kann man sie schon bezeichnen, die
Halbinseln Moidart und Ardnamurchan, die mit einer kleinen Gemeidefähre, der “Corran
Ferry” zu erreichen sind. Während der alljährliche Touristenstrom zielgerichtet Loch Ness, den
Norden und die Insel Skye ansteuert, verschlägt es nur einen Bruchteil der
Besucher in die westlich von Fort William gelegene, spärlich besiedelte Region.
Eine schmale, kurvenreiche Single Track Road führt am
malerischen Loch Sunart entlang
durch kleine Ortschaften. In Siedlungen wie
Strontian, Kilchoan und Acharacle werden die Dorfläden noch von gälischen Muttersprachler unterhalten, wohnen
in den einfachen Bungalow-Häusern alteingesessene
Farmer und Fischer. Einen Grossteil der Bevölkerung machen mittlerweile aber Hobby-Bauern
aus dem Süden, Künstler und betuchte Pensionäre aus. Geschmackvoll und teuer
fädeln sich deren Feriendomizile am Ufer des Loch Sunart entlang und laden zum
Zeitvertreib durch “Art & Craft” ein.
Nordwestlich von Kilchoan markiert Ardnamurchan Lighthouse
den westlichsten Punkt des britisches Festlandes. Der Leuchtturm ist einer der
vielen Bauten der Stevenson Dynastie und einer der wenigen in Schottland, der
besucht werden kann. Wer den langen, endlos scheinenden Weg zum Leuchtturm in
Kauf nimmt, kann den Besuch mit einer halbstündigen Fährfahrt nach Tobermory
auf die Insel Mull verbinden. Der attraktive,
bunt angestrichene Hauptort des Eilandes bietet mit seinen Souvenier-und
Feinkostläden, Cafés und Pubs die ideale Zerstreuung für verregnete und sonnige
Nachmittage an. Die Einwohner von Ardnamurchan kommen hier übgrigens zum
Einkaufen und Haareschneiden her.

Neben einigen versteckten Sandstränden, exzellenten
Wandermöglichkeiten und der idyllischen Ruine von Castle Tioram ist auch ein
Ausflug zum Glenfinnan Memorial und Viaduct lohnenswert. Ein 15-minütiger
Wanderweg führt vom Bahnhofsmuseum zu einem Aussichtspunkt, von wo der Jacobite
Dampfzug mit dem richtigen Timing fotografiert werden kann. Am Glenfinnan Memorial lädt ein weisser Sandstrand mit Blick auf das von Bergen
eingerahmte Loch Shiel zu einem Picknick ein.
Sonntag, 9. März 2014
Pitlochry im Februar
Der geschäftige und recht noble Kurort Pitlochry,
der im Herzen von Perthire an den südlichen Ausläufern der Central Highlands nistet,
ist zwar unheimlich populär und touristisch, aber gerade in der Nebensaison
immer einen Kurzbesuch wert. Hier reihen sich viktorianisch-mondäne, verspielt
wirkende Villen an Hotels und B&B-Pensionen, Restaurants und Geschäfte. Ein
gut ausgebautes Wegenetz lädt zu Spaziergängen, Wanderungen und Fahrradtouren,
interessante Ziele wie die Schlucht von Killiecrankie, 2 Brennereien, das Blair
Castle und der Aussichtspunkt Queen’s View zu kurzweiligen Ausflügen in die
Umgebung ein. Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang durch den “Black
Spout” Forst zur familiengeführten
Edradour Distillery. Auf dem Rückweg kann man im Moulin Inn einkehren, einem
urgemütlichen Pub-Restaurant, wo im Kamin ein Holzfeuer böllert,
selbstgebrautes Bier und schottische Gourmet-Klassiker serviert werden.
Informationen zur Wanderung findet man unter http://www.walkhighlands.co.uk/perthshire/edradour.shtml, das Menue vom Moulin Inn unter http://www.moulinhotel.co.uk/.
Informationen zur Wanderung findet man unter http://www.walkhighlands.co.uk/perthshire/edradour.shtml, das Menue vom Moulin Inn unter http://www.moulinhotel.co.uk/.
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Gold Status für nachhaltiges Reisen in Schottland
Gerade hat uns die Nachricht ereilt, dass Wind & Cloud Travel den Gold Status der Organisation "Green Tourism Scotland" - und damit die die
höchste Auszeichnung für einen umweltfreundlichen, nachhaltigen Tourismus - erhalten hat! Green Tourism (kurz GTBS) stellt sicher, dass die Umwelt in Schottland geschützt wird und für Besucher reizvoll und anziehend bleibt. Die Auszeichnungen (Bronze, Silber oder Gold) werden proportional zu den Maßnahmen vergeben, die für den Naturschutz erzielt wurden. Solche Maßnahmen beinhalten unter anderem die Benutzung von umweltbewusstem Transport, Outdoor Aktivitaeten, soziales Engagement in den Gemeinden, Recycling und die Unterstützung lokaler Produkte und Firmen.
Weitere Infos zu unserer grünen Philosophie
Weitere Informationen zum Green Tourism Scotland
Dienstag, 24. September 2013
Schottische Unabhängigkeit - Scottish Indepencence March 2013

Nicht nur
waschechte Schotten, sondern Anhänger aus allen Zipfeln Grossbritanniens und
der Welt demonstrierten am Wochenende auf dem “Independence March” wieder für
eine schottische Unabhängigkeit. Über diese soll am 18. September 2014 in einem
Referendum entschieden werden. 20 000 Menschen allein zogen in Edinburgh von
der mittelalterlichen High Street auf den Aussichtsberg Calton Hill, um
Ministerpräsident Alex Salmond und Befürwortern wie der Komikerin Elaine C
Smith und dem Autor Alan Bisset zuzujubeln.
Einen interessanten Artikel von der gegnerischen "Better together"-Kampagne zum Thema finden Sie im Guardian, weitere Impressionen auf dem Blog Tocasaid.
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