Ein echter Geheimtipp. Im
alten Eisenbahn Lagerhaus der British Rail wird seit 1989 Pionierarbeit in Sachen
Sozialengagement und Umweltschutz geleistet. Menschen mit Lernbehinderungen
erlernen hier in realem Arbeitsambiente ihre Fertigkeiten. Aber keine Angst, man findet keinen Hippie-Style. Das Café-Restaurant präsentiert sich zeitgemässt und chic mit schlichten
Holzmobilar und rustikalen Steinwänden. Im Café wird
schmackhafte, gesunde, lokale und absolut preiswerte vegetarisch-vegane Biokost serviert: frische
Falafel, Currys, Salate, köstliche Suppen und Quiches. Viele der selbstgebackenen Kuchen sind vegan! In der angrenzenden Bäckerei
werden Biobrote, Haferkekse und süsse Vollkorn- Delikatessen gebacken. Der
hausproduzierte Bio-Tofu beliefert die Farmer’s Markets und Feinkostläden der
Stadt. 19 St. Leonard's Lane, Edinburgh EH8 9SH, Tel. 0131 662 0040, www.theengineshed.org
Mittwoch, 21. August 2013
Montag, 24. Juni 2013
Aug in Auge mit Haggis – die Royal Highland Show
Wer dem schottischen Leben ganz nahe kommen möchte, dem sei ein Besuch der Royal Highland Show empfohlen. Eigentlich als Fachmesse für den Agrarsektor gedacht, bietet die Show, die jedes Jahr Ende Juni für vier Tage stattfindet und über 170000 Besucher anlockt, auch dem Schottlandfan ungeahnte Einblicke in Land und Leute.
Wer sich über die neusten Trends der
Gartengestaltung interessiert, landwirtschaftliche Groβgeräte kaufen möchte
oder als Schnäppchenjäger in Sachen Outdoorbekleidung und schottischem Tweed
unterwegs ist, ist hier ebenso gut aufgehoben wie Sportler, die sich an einer
Kletterwand beweisen möchten, oder Fans des schottischen Tanzes und der
schottischen Musik.
Besondere Attraktion für Groβ und Klein
sind sicherlich die Hallen mit Nutztieren – wo sonst kann man sorgfältig
gekämmten Highland Cows, preisgekrönten Aberdeen Angus, die ihre Schärpen mit
Stolz tragen, temperamentvollen Shetlandponys und unzähligen Schafen so
nahe kommen? Doch nicht nur die Tiere werden auf Herz und Nieren (im wahrsten
Sinne des Wortes – die Tiere sind Teil der schottischen Lebensmittelproduktion)
geprüft, bei Reit- und Schafscherwettbewerben müssen auch ihre Besitzer ihr
Können unter Beweis stellen.
Mein persönliches Highlight war – neben
der Gelegenheit, sich mit freilaufendem Haggis oder als Highlander
fotografieren zu lassen - die Halle mit schottischen Lebensmitteln: eine
unglaubliche Fülle an Käsesorten, alkoholischen wie nicht-alkoholischen
Getränken, Naschereien und natürlich schottischen Spezialitäten wie Haggis,
Pies und Porridge wurden nicht nur zum Verkauf, sondern vor allem zum Probieren
angeboten. Ein stabiler Magen ist bei so vielen unterschiedlichen Genüssen
durcheinander absolut notwendig, aber wer durchhält wird mit tollen Produkten
und unterhaltsamen Gesprächen belohnt. So bin ich – ganz ohne langfristige
Reservierung in seinem Restaurant – in den Genuss eines “Eisbecher mit
schottischen Spezialitäten” von Gourmetkoch Paul Wedgwood gekommen: ein Trio
aus Hummer-, Langusten- und Seegraseis mit einer Sauce aus Fenchel und
geräuchertem Eisweiβ. Sicher nicht jedermanns Sache, aber ein guter Querschnitt
durch die schottische Produktvielfalt!
Also, wer Ende Juni in Edinburgh ist,
sollte einen Besuch in Erwägung ziehen – und den stolzen Eintrittspreis kann
man locker wieder “reinfuttern”!
Ein Gastbeitrag von Britta Piel.
Sonntag, 16. Juni 2013
Schottisches Hüftfutter
Meine erste Erfahrung mit schottischem Essen war nicht etwa Haggis oder Porridge. Nein, ich musste feststellen, daß die Desserts hierzulande selbst einen eher nicht so süßen Zahn wie mich überzeugen können! Käsekuchen (in Ermangelung an Quark nimmt man hier Frischkäse), Schokoladentorte (zum Reinlegen), der vielgepriesene Zitronen-Baiser-Kuchen und und und...
Durch den Job als Reiseleiter habe ich viele Nachtisch-Variationen durch die Hotels kennengelernt, die ich mit meinen Gruppen besucht habe. Und das allgemeine Fazit ist: Die Schotten können Hüftfutter! Aber glaubt mir, an die Hüfte tackern mag genauso gut sein, aber der Genuß des Essens bevor es eh an besagtem Körperteil landet, ist dann doch die Sünde wert.
Daher habe ich beschlossen, immer mal wieder ein paar meiner Lieblingsrezepte zum besten zu geben. Aber Vorsicht: Die Leckereien können süchtig machen! :)
Scones mit clotted cream
500g Mehl
1 Pk. Backpulver
½ TL Salz
125g Butter
200 ml Milch
Mehl, Backpulver und Salz mischen, die weiche Butter in Flöckchen dazugeben und gut verkneten (!!). Nach und nach Milch dazugeben und weiter kneten. Danach den Teig 1 cm dick ausrollen und Kreise (Durchmesser ca. 6 cm) ausstechen. Diese dann auf ein Backblech geben und bei 250° ca. 15-18 min. backen.
Nach Wunsch kann man dem Teig aus Rosinen beifügen, oder Zimt und Apfel oder was immer man mag.
Clotted Cream
125g Butter
½ Becher 'Crème double'
1 Prise Zucker
Butter mit Crème double mischen und ein wenig Zucker hinzugeben. Das ganze kalt stellen und dann auf die fertigen Scones geben. Wahlweise kann man noch Erdbeer- oder Himbeermarmelade dazutun.
Ein Beitrag von Denise Strohsahl.
Sonntag, 27. Mai 2012
Interview mit Mark Davidson
Mark ist Manager von Cadenhead’s, Schottlands ältestem
unabhängigen Abfüller. Das atmosphärische Geschäft auf der Royal Mile in
Edinburgh wird von whisky-legasthenischen Touristen und Connaisseuren
gleichermaßen aufgesucht. Mark veranstaltet unter dem Namen Jolly Tooper außerdem
regelmäßige Whisky Tastings.
Man findet relativ
wenige Informationen zum historischen Aspekt von Cadenhead’s. Was weisst du als
Manager über den Beginn der Firma?
Ich bin gestern erst
von einem Betriebsausflug von Sprinkbank, unserer Mutterfirma zurückgekommen,
wo wir eine Menge gelernt haben. Cadenhead’s ist eine ziemlich alte
Institution, 1842 in Aberdeen gegründet. Die Information, die von Generation zu
Generation weitergeben wurde, ist etwas dünn, chinesisches Geflüster. Aber wir
sind definitiv Schottlands ältester unabhängiger Abfüller. Mr. Cadenheads und
Mr. Duffy gründeten wie die Chivas Brothers ihre Rum-und Whiskyhandelsfirma in
Aberdeen, wo durch den Hafen, die Fischerei, die stationierten Soldaten eine
große Population ansessig war und außerdem viel Handel mit Sherry, Rum, Wein
und Whisky getrieben wurde. Whiskyfässer wurden zudem oft als Ballast für die
Schiffe genommen, die Sklaven oder exotische Güter abholen sollten. Ausserdem
soll das Geschaukel auf dem Schiff, wenn also der Whisky in den Fässern hin und
herrollte, zur Reifung und einem speziellen Charakter beigetragen haben. Bis in
die 60er Jahre, als der letzte Cadenhead noch lebte, handelte die Firma mit
Spirituosen. Jeglicher Profit ging an eine gemeinnützige Organisation bis das
Geschäft, der Name, die Flaschen und das Lager 1972 an Springbank verkauft
wurde.
Was für eine Rollen
spielten unabhängige Abfüller zu dieser Zeit?
In der Nachkriegszeit
in den 50/60er Jahren nahm der Whiskykonsum und die Produktion stetig zu. Die
Wirtschaft erholte sich und es etablierte sich der Luxus, schottischen Whisky
zu trinken, der mit einem exotischen traditionellen Image daherkam. Man konnte
förmlich den Reichtum sehen, wenn jemand Champagner, Cognac oder Whisky trank.
Aber das war in fast allen Fällen Blended Whisky, der in riesigen Mengen
relativ preiswert mit konituierlicher Qualität hergestellt und mit einer
starken Identität versehen vermarktet werden konnte. Trotzdessen füllten Firmen
wie Cadenhead’s, Gordon & MacPhail, Robert Watson in Aberdeen and Peter
Thomson in Perth Single Malt für einen kleinen Nischenmarkt ab. Die Italiener
zum Beispiel begannen Glen Grant zu trinken. Single Malts waren ein völlig
neues Konzept, ein Produkt unbestimmt im Charakter und limitiert für einen
kleinen Markt. Dies führte zu der Entwicklung, das wir heute Single Malts in
Supermärkten und am Flughafen kaufen können. Der Markt blüht. Das Spektrum an
verschiedenen Whiskies selbst aus der gleichen Brennerei ist verlockend groß.
Wie leicht oder
schwer ist es , ein unabhängiger Abfüller zu werden?
Unabhängige Abfüller
schießen die ganze Zeit aus dem Boden. Das Problem ist, den Whisky zu finden.
Es ist nicht schwer die Kunden zu bekommen. Es gibt heuzutage mehr Kunden, mehr
Abfüller und mehr Abfüllungen als jemals zuvor. Aber die Blendproduktion wird jährlich
immer mehr vergrößert. Immer mehr Brennereien expandieren, Glenlivet, Macallan.
Viele Whiskies werden ohne Altersangaben verkauft, und sind wahrscheinlich
wesentlich jünger als 10 Jahre. Das hilft der Industrie, denn die Vorräte der 12
und 10 jährigen Whiskies neigen sich langsam dem Ende entgegen. Natürlich wird
viel destilliert, aber wir produzieren jetzt Whisky, der in 10 Jahren getrunken
wird. Aber so wie sich alles im Moment entwickelt, werden wir vielleicht nicht
genug Whisky für die nächsten 3 Jahre haben.
Es ist also schwer,
für unabhängige Abfüller Fässer von den Brennereien zu bekommen?
Diese Informationen
sind kommerziell sensible Informationen. Niemand will natürlich zugeben, dass
die Vorräte ausgehen und dass es schwierig ist, an Fässer heranranzukommen.
Sonst würden die Fasspreise explodieren, (lacht), das tun sie ohnehin. Aber mit
Kontakten ist es sicher nicht unmöglich. Man müßte, wöllte man als unabhängiger
Abfüller ein profitalbes Geschäft machen, entweder in einer bestimmten
Größenordnung oder mit hoher Gewinnmarge operieren. Manchmal tauchen
unabhängige Abfüller auf, die unglaublich günstige Preise anbieten, aber in
einer kleinen Größenordnung sind diese Preise nicht haltbar. Auch der Markt ist
manchmal schwer berechenbar. Cardhu zum Bespiel wurde plötzlich in Spanien
unheimlich populär. Niemand konnte diesen Verkaufsboom vorhersagen und einige
der Cardhu-Lagerhäuser haben sicher mittlerweile viel leeren Platz. Ähnliches
gilt für Macallan, besonders deren Sherry-Fässer. Macallan steht vor dem selben
Problem: Unvorhergesehene Verkäufe und unverhergesehene Märkte führen zu einer
schnelleren Expansion, so dass man mit der Whiskylieferung kaum noch
hinterherkommt.
Gibt es eine Zukunft
für kleine Boutique-Brennereien?
Das muss so sein, es
gibt neue kleine Unternehmungen in Wick, in Ardnamurchan, auf Lewis und Barra,
Annadale, Kingsbarnes, Fife. Einige werden erfolgreich sein, andere wohl eher
nicht. Daftmill hat unter den neuen Brennereien eine besondere Stellung. Dort
wächst die Gerste, die Gebäude waren vorhanden. Alles, was Francis (der
Eigentümer) brauchte, war das Equipment und die Fässer. Die Destillerie
produziert seit 6 Jahren und Francis hat noch keinen einzigen Tropfen verkauft.
Das ist natürlich nicht die Norm. Niemand kann es sich leisten, für mehrere
Hunderttausend Pfund eine Brennerei zu bauen und keine Einkünfte zu erhalten. Deshalb
baut man Besuchszentren mit Cafe, druckt T-Shirts, verkauft New-Make Spirit und
konzentriert sich auf die Touristen wie Kilchoman oder Arran Distillery bis der
Whisky endlich die richtige Reife hat. Aber schön wäre es schon, mehr kleine
Unternehmen und privat geführte Brennereien zu sehen.
Wie würdest du den
schottischen Whiskymarkt im Vergleich zu anderen whiskyproduzierenden Nationen
sehen? Gibt es eine Bedrohung für Scotch von der aufkommenden globalen Produktion?
Niemand kann die
Entwicklung vorhersagen. Märkte wie Indien, Japan sind große Whisky
produzierende Nationen. Nicht nur, was die Quantität betrifft. Gerade japanischer
Whisky gehört zu den Top Whiskies der Welt. Aber auch in Deutschland, den
Niederlanden usw. werden qualitative Tropfen hergestellt. Der Markt verändert
sich ständig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Iren im 19. Jahrundert
gedacht hätten, dass ihnen irgendwann mal nur noch 2 Brennereien übrigbleiben
und Schottland die Whiskynation schlechthin wird. Aber auch in Schottland
verlief die Entwicklung nicht ohne Rezessionen, Krisen und die Schließung
Hunderter Brennereien.
Erinnerst du dich an
Whisky aus deiner Kindheit?
(lacht). Naja, ich bin
in Elgin aufgewachsen. Da gibt es 6 Brennereien. Die Luft ist sozusagen
geschwängert von den Brenngerüchen. Mein Spielplatz war die Glen Moray
Distillery. Ich erinnere mich auch, dass die Männer in unserer Familie oft
einen Whisky-Atem hatten.
Wie bist du zum
Whiskyliebhaber geworden?
Ich habe
Ingenieurswesen studiert und mochte es nicht. Dann wurde ich Lehrer und habe
Mathematik unterrichtet. Aber desinteressierten Kindern Formeln einbläuen, hat
mir dann bald auch keinen Spass mehr gemacht. Nach einer kurzen Karriere als
Postmann habe ich dann in der Scotch Malt Whisky Society in Edinburgh
gearbeitet und dort meine ersten fantastischen Drams probiert. Loch Lochry, Rosebank,
Glenfarclas, Ardbeg. Von einigen Brennereien hatte ich noch nie etwas gehört. Dort
fing wirklich alles an. Dort habe ich übrigens auch meine Frau kennengelernt.
Wir haben damals in Leith gewohnt, direkt gegenüber den Vaults und beide in der Society gearbeitet. Hier hatte ich das
Gefühl meine Leidenschaft für Whisky mit meiner Liebe zu unterrichten,
verbinden zu können.
Wenn du die Resourcen
hättest, eine geschlossene Brennerei wiederzueröffnen, welche wäre es?
Die Liste wäre endlos:
Rosebank, Port Ellen - es gibt so viele Brennereien, die aufregenden Whisky
produziert haben. Wenn ich mich aber auf die Rettung von wirklich nur einer
Destillerie beschränken müßte, dann wäre das Brora.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Bio Whisky in Schottland
Brennereien wie Bruichladdich, Deanston und die 1997 nach 10
jähriger Einmottung wieder auferstandene Benromach Distillery haben in den
letzten Jahren aufgrund ihrer Bio-Whiskies einiges an Aufmerksamkeit
eingeheimst. Hierbei rühmt man sich, dass die Herstellung des schottischen
Exportschlagers von der Gerste bis zur Abfüllung in die Flaschen von der
‘Organic Food Federation’ überwacht und zertifiziert werden.
Wie viele Industriezweige versucht auch die Whiskyindustrie
in Schottland gegenwärtigen Umwelt-Bedenken gerecht zu werden und sich im Bio-Mainstream
einzurichten. Dabei hatte die Whiskyproduktion schon immer den Ruf, ein
umweltfreundliches Gewerbe zu sein. Nicht nur kommt Whisky mit drei einfachen
Zutaten aus – Wasser, Hefe und Gerste – gerade die “reinen” lokalen Produkte in
Verbindung mit der Schönheit der einheimischen enigmatischen Landschaft sind die
Hauptgründe für die Erfolgsgeschichte und Verführungskraft des Kultgetränks. 1904
schlossen sich die Whiskybrenner in der kleinen Speyside Stadt Rothes zur
“Combination of Rothes Distillers Ltd” zusammen, um die Wiederverwertung ihrer
kollektiven Produktion von Pot Ale (bierähnliches Zwischenprodukt bei der
Whiskyherstellung) zu ermöglichen. Bis heute gibt es bei der Whiskyherstellung
kaum nennenswerten Abfallprodukte. Alles wird wiederverwertet, selbst der bei
der Destillierung entstehende Nachlauf (Feint), der aufgrund seiner
Unreinheiten als Alkohol nicht verwendet werden kann, wird wieder zurück in die
Brennblasen geleitet und mit dem neuen Destillat vermischt. Das einzig
wirkliche Abfallprodukt, die Getreiderückstände (Draff), die im Maischebottich
zurückbleiben, nachdem die Würze (Wort) abgezogen ist, werden zu Tierfutter
weiterverarbeitet. In manchen Brennereien wird sogar die beim Destillieren
entstehende Wärme für die umliegende Gemeinschaft genutzt. So beheitzt die
Bowmore Distillery auf der mal sanft verträumten, mal sturmgepeitschten
Hebrideninsel Islay das örtliche Schwimmbad. Die Glen Garioch Distillery, die
als eine der ersten Brennereien in Schottland von Kohle auf Erdgas umstellte, leitet ihre Abwärme in Gewächshäuser,
um Gemüse anzubauen. Und die Deanston Distillery, die 1965 in einer alten
Baumwollmühle eröffnet wurde, generiert ihren Strom mithilfe einer
Wasserturbine im nahgelegenen River Teith und speist sogar überschüssige
Energie ins örtliche Stromnetz ein. Die Bruichladdich Distillery auf Islay schließlich
nutzt sauerstoffreie Fermenter, die Pot Ale in Methangas umwandeln, das dann
wiederum verbrannt wird, um Energie zu gewinnen. Selbst der Behemoth Diageo,
der weltweit größte Spirituosenkonzern, der mehr als 28 Brennereien in Schottland
besitzt, plant £65 Mio. in seinen Betrieb in Cameronbridge in Fife für ein
Bioenergie-Programm investieren. Dieses soll bis zu 80% der benötigten Energie
bereitsstellen.
Auch bei der Reifung der Whiskies in Eichenfässern wird
recycled. Während die Whiskyfässer in Amerika nur einmal befüllt werden
dürfen, importieren die Schotten die ausrangierten Fässer und befüllen sie bis
zu 4 Mal wieder. Dies hat natürlich weniger ethisch-unweltfreundliche als
vielmehr geschmacklich-pragmatische Gründe. Und auch in Sachen “carbon
footprints” durch die Distributierung der Güter durch alle Herren Länder und
Verpackungs-Extravaganzen gibt es in Schottland noch einiges zu verbessern.
Sonntag, 19. Juni 2011
Die Neue in Fife: Daftmill Distillery
Wir hatten glüchlicherweise die Ehre, einen “first fill bourbon casks” und einen ebensolchen aus dem Sherry Fass zu probieren. Letzterer erinnerte an Aberlours A' Bunadh und Gordon & MacPhail 12yo Imperial mit einem vollen, süßen, schwerflüssigen Körper. Er schmeckte ein wenig wie an
Mittwoch, 13. April 2011
Neue Whisky-Destillerie auf Skye?
Pràban hat vor einigen Jahren eroeffnet, eine neue Whisky-Brennerei auf der Insel zu bauen, in der Naehe der Siedlung Torabhaig, die dem neuen Whisky ihren Namen geben wuerde. Dazu wollte man ein altes Farmgebaeude unweit des historischen Caisteal a' Chamais nutzen, der Bauantrag wurde bereits in Auftrag gegeben. Leider verstarb Ian Noble kuerzlich, so dass nun offern bleibt, wer und ob das Pràban na Linne-Rad weitergedreht wird. Fuer die laendliche Gemeinde auf Sleat sowie die gaelische Gemeinschaft in Schottlandwaere es sicher eine Bereicherung.
Lesen Sie den ganzen Artikel in englisch unter http://macnabracha.blogspot.com/
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